FAQ
Frequently Asked Questions
Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die uns immer wieder gestellt werden. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, fragen Sie einfach telefonisch oder per Email bei uns an.
Warum bieten Sie Fahrzeuge aus den USA und Kanada an?
Obwohl es sich um das gleiche Fahrzeug handelt, gibt es Ausstattungs- und Preisunterschiede zwischen den amerikanischen und den kanadischen Modellen.
Wenn wir für ein bestimmtes Modell ein deutsches Hausprospekt erstellen, bieten wir dies in den meisten Fällen für die amerikanische und die kanadische Variante an. So fällt es Ihnen leichter, das für Sie am Besten geeignete Modell zu finden.
Kanadische Fahrzeuge besitzen ein Tachometer, welches in Kilometern zählt.
Ich habe gehört, daß bei Fahrzeugen aus den USA oder Kanada die Werksgarantie beim Export erlischt. Stimmt das?
Ja, offiziell übernehmen die Hersteller nur Garantieleistungen für in den USA oder Kanada zugelassene Fahrzeuge. Es ist jedoch lediglich eine Frage der Wahl des Garantiepartners, der Laufzeit und des Umfanges, um US- und kanadische Fahrzeuge hierzulande für eine unbeschwerte Nutzung zu versichern. Entgegen den Garantieregelungen üblicher Vertragshändler haben Sie die freie Wahl und sind nicht auf die Restriktionen des jeweiligen Herstellers / Händlers angewiesen. Wir beraten Sie zu einer Garantie-Versicherung und finden gemeinsam mit Ihnen den Partner, der Ihren Vorstellungen entspricht.
Bietet die 3-C eine Finanzierung für US Neuwagen und Gebrauchtfahrzeuge an?
Ja, siehe Finanzierung.
Haben Fahrzeuge aus den USA oder Kanada eine Geschwindigkeitsanzeige in Kilometer?
US und Kanadische Fahrzeuge haben sowohl Meilen als auch Kilometer auf dem Tacho.
Was versteht man unter Homologation?
Der Begriff der Homologation wird vor allem für die Automobilindustrie zunehmend wichtiger. Für die Zulassungsfähigkeit müssen Fahrzeuge so konfiguriert werden, dass diese den länderspezifischen Gesetzmäßigkeiten entsprechen. Die heutige Herausforderung für die Autoindustrie liegt hauptsächlich in der Erfüllung von zahlreichen Abgas- und Crashvorschriften. Die Vorschriften sind aber weltweit sehr unterschiedlich. Während manche Länder gar keine Vorschriften für Zulassung erheben, sind andere sehr stark (z. B. EU, Japan etc.) reglementiert. Die Richtlinien sind teilweise so komplex und unterschiedlich, dass die technische Umsetzung für die Fahrzeuge umfangreiche und vorausschauende Planungen erfordert.
Welche Umrüstungen fordert der deutsche TÜV?
Grundsätzlich sind Umbauten an der Beleuchtung notwendig (US-"sealed-beam"-Scheinwerfer sind nicht zulässig; keine roten Blinker; Trennung von Blink- und Bremslicht) und der Tempo-Anzeige (Anbringung einer km/h-Skala) sowie entsprechende Abgasgutachten vorzulegen. Speziell die Abgasgutachten können zum Problem werden, wenn nicht schon mal ein baugleiches Fahrzeug zugelassen wurde und ein Einzelabgasgutachten kann schnell bis zu 1.500 Euro kosten.
Wie funktioniert ein Hybrid-Fahrzeug?
siehe Hybrid-Technologie
Was versteht man unter 2-Mode Hybrid?
Wegen seiner zwei Betriebsarten, von denen eine für niedrige Geschwindigkeiten und eine für hohe Geschwindigkeiten optimiert ist, wird das auf einem elektrisch gesteuerten, stufenlosen Getriebe (EVT - Electric Continuously Variable Transmission) basierende System im Allgemeinen als Two-Mode Hybrid-System bezeichnet.
Kann man jedes Fahrzeug auf Autogas (LPG) umrüsten?
Ja, wenn es ein Benzinfahrzeug ist. Es gibt allerdings wenig Ausnahmen. Bei einigen Fahrzeugtypen ist die Umrüstung aus Platzgründen im Motrorraum nicht möglich.
Wie funktioniert ein Autogas-Fahrzeug?
siehe Autogas-Umrüstung
Darf ich mit meinen Flüssiggasfahrzeug auch Erdgas tanken?
Nein, auf keinen Fall. Erdgas wird im Gegensatz zum Flüssiggas unter dem hohen Druck von 200 gespeichert. Der Druck im Autogastank beträgt hingegen lediglich ca. 8 bar. Autogastanks sind für die hohen Drücke nicht ausgelegt. Unterschiedliche Betankungsanschlüsse am Fahrzeug schließen Verwechslungen auch sicher aus.
Muss man bei Autogas-Fahrzeugen etwas besonderes beim TÜV beachten?
Die TÜV Intervalle gleichen den der konventionellen Fahrzeuge. Lediglich der Gastank selbst muss alle 10 Jahre vom TÜV abgenommen werden.
Gibt es verschiedene Gasfahrzeuge?
Ja, das führt auch immer wieder zu Verwechslungen. Grundsätzlich gibt es Gasfahrzeuge, die mit Flüssiggas betrieben werden und Fahrzeuge, deren Antriebsenergie Erdgas ist. Biogas als Kraftstoff ist in der Versuchsphase und Wasserstoff noch in weiter Ferne. Doch nur Flüssiggas als Kraftstoff ist Autogas!
Flüssiggas (Autogas LPG - Liquiefied Compress Gas) wird vorwiegend bei der Förderung von Erdgas und Rohöl gewonnen und als Begleitgas bzw. Bestandteil von nassem Erdgas. Das in Deutschland eingesetzte Flüssiggas entstammt zu einem großen Teil aus der Nordseeförderung. Autogas wird bei einem Druck von nur ca. 6 - 8 bar in einem Autogastank gespeichert. Der Prüfdruck der Tanks beträgt dagegen mindestens 30 bar. Autogas verflüssigt sich bereits bei geringem Druck selbstständig. Es muss daher nicht aufwändig verflüssigt werden. Diese physikalischen Effekte lassen sich auch an Hand von Gasfeuerzeugen zeigen, in denen sich nichts anderes als Flüssiggas befindet.
Erdgas (CNG – Compressed Natural Gas) wird auf einen Druck von 200 bis 250 bar verdichtet und über spezielle Fülleinrichtungen in den Tank gepresst. Der Prüfdruck des Tankes muss daher mindestens 600 bar betragen.
Biogas entsteht unter Ausschluss von Luft durch Vergärung von z. B. Gülle und organischen Abfällen. Theoretisch könnten Gasfahrzeuge auch mit Biogas fahren. Allerdings müsste dazu dessen Qualität stark aufbereitet werden. Ein Breiteneinsatz zeichnet sich derzeit nicht ab.
Worin besteht der Unterschied zwischen Autogas (LPG) und Erdgas (CNG)?
Zu den alternativen und umweltschonenden Kraftstoffen gehört neben AutoGas auch Erdgas. Obgleich beide Energien ähnliche gute Umweltdaten im Vergleich zu Benzin oder Diesel aufweisen, sind die technologischen Unterschiede groß. Aufgrund der wesentlich schlechteren Speicherdichte von Erdgas benötigt man – verglichen mit AutoGas – das 2,5-fache Tankvolumen, um die gleiche Reichweite zu erzielen. Der Erdgasbehälter im Fahrzeug wiegt ungefähr das 5-fache des AutoGas-Tanks. Aber auch die Umrüstkosten sind bei Erdgas-Autos doppelt so hoch wie bei Autogas. Aufgrund dieser Fakten hat sich der AutoGas-Antrieb weltweit mit circa 4 bis 5 Mio Fahrzeugen gegenüber dem Erdgasantrieb mit circa 1 Mio Autos durchgesetzt.
Was ist E85?
Ethanol wiird hergestellt aus zucker-, stärke- und cellulosehaltigen Pflanzen, wie beispielsweise Weizen, Mais, die Zuckerrübe oder das Zuckerrohr. E85 ist ein Kraftstoff, der zu 85 % aus Ethanol und 15 % aus Benzin besteht. Er ist für spezielle Ethanolfahrzeuge vorgesehen, so genannte FlexiFuel Fahrzeuge, welche sowohl mit E85 als auch mit Benzin oder einem Gemisch aus beidem fahren können.
Ich habe eine US Car mit Verkaufspreis gefunden. Kann ich das Fahrzeug kaufen und über sie importieren ?
Ja, dieser Service kostet Sie €500,- (zusätzlich zu den Kosten für den KFZ-Import).
Was bedeutet ein Fahrzeug ist "Carfax" geprüft?
CARFAX ist eine Firma in den USA, die sich auf die Sammlung von Fahrzeug-Informationen spezialisiert hat. Was bei uns undenkbar wäre, nämlich Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen einzusammeln, zu aggregieren und zu verkaufen, ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Normalität. Natürlich profitieren auch die Strafverfolgungsbehörden von dieser Datensammlung. Um einen CARFAX-Report über ein Fahrzeug zu sehen, ist allerdings bei der Anmeldung eine gültige Adress in der USA nötig. Basis für die Suche nach Informationen ist die 17-stellige Fahrgestellnummer eines Fahrzeuges (vehicle identification number = VIN) die es seit Anfang bis Mitte der 80er Jahre gibt (für Oldtimer also noch nicht nutzbar) und bei praktisch jedem Fahrzeug hinter der Frontscheibe auf einem kleinen Schild zu finden ist, oder natürlich in den Fahrzeugpapieren.
Auch Fahrzeuge die einmal aus Amerika gekommen sind, können so noch überprüft werden, zumindest bis zum Export. Da wird dann schnell deutlich, ob der Meilenstand angehen kann oder nicht. CARFAX Vehicle History Reports™ geben eine Vielzahl von Informationen, wenn sie erfaßt wurden:
- Title informations = Registrierungsinformationen, incl. Unfall- oder Verschrottungshinweise
- Flood damage history = Ist das Fahrzeug bei Überflutungen beschädigt worden?
- Total loss accident history = Hatte der Wagen mal einen “Totalschaden”?
- Odometer readings = Meilen-Stände
- Lemon history = “Zitronen-Report” = Gab es viele Rückrufe / Reparaturen an dem Wagen?
- State emissions inspection results = “SMOG-Test” = Hat der Wagen die AU bestanden?
- Number of owners = Anzahl der Vorbesitzer
- Service records = Werkstattbesuche
- Lien activity = Gibt es noch jemand anderen, der Besitzrechte an dem Wagen hat (z.B. Bank)
- Vehicle use (taxi, rental, lease, etc.) = Wurde der Wagen als Taxi, Mietwagen oder Leasingfahrzeug zugelassen?
Hier finden Sie ein Beispiel für einen aktuellen CARFAX-Report.
Kann ich durch sie einen CARFAX-Report für ein Fahrzeug in der USA in Auftrag geben?
Ja.
Wo kann ich USA Auktionen für Gebrauchtfahrzeuge finden?
Suchen Sie in Google nach "us car auction" (z.B.: Auction Direct USA, Cars.com, Ebay-Motors). Bitte denken Sie daran, das Sie das Geld vorab überweisen müssen. Und natürlich gibt es in den USA genauso Betrüger wie bei uns. Mit der 3-C Canadian Car Company sind Sie auf der sicheren Seite. Unsere Broker vor Ort begutachten Ihr Fahrzeug und wickeln den Kauf ab.
Was ist der Unterschied zwischen einem Benzin- und Dieselmotor?
Das Gemisch aus Ottokraftstoff und Verbrennungsluft verbrennt im Ottomotor explosionsartig durch den Funken der Zündkerze; die entsprechenden Spitzen in Druck und Temperatur übersteigen die Ausgangswerte um das Drei- bis Vierfache, ohne dass die Zylinderbewegung dem so schnell folgen kann. Man spricht in diesem Fall daher von einer Gleichraumverbrennung.
Anders dagegen die Verhältnisse im Dieselmotor: Zwar gibt es auch hier mit Einsatz der Selbstzündung einen schnellen Druckanstieg, jedoch mit deutlich geringeren Raten als beim Otto-Verfahren. Dafür hält während der Abwärtsbewegung dieser Verbrennungsdruck aber noch länger an, weil der Dieselkraftstoff – gemessen an Zeitabläufen im Ottomotor – nur allmählich zugegeben und deutlich „langsamer“ verbrannt wird. Beim Diesel-Verfahren spricht man deshalb auch von der Gleichdruckverbrennung.
Aufgrund dieser Unterscheidung hat Rudolf Diesel übrigens seinen Motor immer in Konkurrenz zur Dampfmaschine und nicht zum Ottomotor gesehen. Solange nämlich Dampf in den Zylinder strömt, herrscht dort ebenfalls annähernd konstanter Druck. Verbesserungswürdig erschien Diesel vor allem die verlustreiche externe Wärmeerzeugung, die es deshalb in den Zylinder selbst zu verlegen gilt.
Ganz exakt gibt die Unterscheidung zwischen Gleichraum- und Gleichdruck-Verbrennung freilich die Verhältnisse in der Realität nicht wieder, sie ist eher grundsätzlicher Natur. Diesels Vision, Kraftstoff in einem Zylinder bei konstantem Druck zu verbrennen, ist bis heute weitgehend Theorie geblieben.
Gerade moderne, schnell laufende Pkw-Dieselmotoren beginnen ihre Verbrennung oft mit steilem Druckanstieg. Und damit nähern sie sich in ihrer Charakteristik schon stark der des Benzinmotors an. Unterm Strich aber sind die Verbrennungsdrücke im Dieselmotor höher als im Ottomotor, was auch die etwas massiveren Motorblöcke und schwereren Bauteile erklärt.





